Fotokurs mal anders – Installation

Seit einiger Zeit bin ich bei einer freien Fotogruppe. Da unsere Leiterin aber weit weg ist, hat Katharina uns ein paar kreative Anstöße gegeben. Zur ersten Installation zitiere ich mal meine Mitstreiterin:

„Doch dann ließen wir uns einfach gedanklich los und begannen zu spielen. Eine Leiter musste ran, die einzige Grünpflanze im Raum, die wurde bedroht von einer Säge, dann beschützt vom Eimer, dann wieder bedroht vom Schuh. Und im Endeffekt entstand ein Weihnachtsbaum.“

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Zur Entstehung der Zweiten Installation zitiere ich nochmal:

„Und weil wir so gut in Fahrt waren, durften wir gleich nochmal. Diesmal warf ich nur einen alten Handschuh auf den Boden und los gings. Wir inszenierten einen Unfall, in dessen Mittelpunkt ein zerbröselter Keks lag. Was mir auffiel war, dass unsere Befangenheit stieg, je mehr wir ein „schönes“ Bild produzieren wollten. Wir trauten uns nicht mehr, die Dinge einfach so zu platzieren, weil immer der Bildaufbau im Hinterkopf herumspukte.“

Heraus kam „Der Keks“. Dieses Mal kam auch ein wenig mehr der fotografische Aspekt ins Spiel. Daher 3 Fotos als Bildausschnitt und gezielter Beleuchtung.

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Das letzte Foto dann neutral beleuchtet zeigt die Gesamtinstallation.

Ein spannender Ausflug in die Bildenden Künste.

Vorstellungsgespräch in Bonn

Nach mehr als 8 Jahren in Leipzig ist es Zeit sich nach einer neuen Aufgabe umzusehen. Diese sehe ich in Leipzig im Moment nicht, auch wenn ich diese Stadt sehr mag. Da mein Vorstellungsgespräch am morgen des 18. November war, bin ich am Vortag angereist und habe natürlich erst einmal einen Blick auf in die Stadt geworfen. Die Kamera natürlich dabei. Allerdings war schlechtes Wetter und ich nicht so ganz beim Fotografieren. Daher nur ein Foto.

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Wie der geneigte Leser dieses Blogs weiß, schreibe ich meist mit etwas Zeitverzögerung. Deshalb darf ich gleich ankündigen: Ab Januar arbeite ich in Bonn. Es werden also noch mehr Fotos folgen.

Neues Spielzeug

Canon hatte ja im gehobenen Amateur-Segment eindeutig an Boden verloren. Aber mit der brandneuen Canon EOS 7D soll sich das jetzt ändern. Die Testbericht überschlagen sich mit Lob und ich wollte sie gestern kaufen. Nur war sie nicht vorrätig. 🙁 Aber schon heute kam der Anruf und ich hab mein neues Spielzeug!!!!!!!!!!!!!!

Farbtemperatur oder: Leipzig at night

Es war einmal mehr Zeit des Nachts durch Leipzig zu streifen… Dass sich Wolken bewegen, sieht man im ersten Foto: 30 sec, 21 mm, ISO 200. Allerdings möchte ich hier hauptsächlich zeigen, welchen Einfluss die Farbtemperatur / Weißabgleich auf die Wirkung eines Fotos haben kann. Die erste Versionhat die Kameraautomatik ausgeworfen mit den warmen Farben der Straßenlaterne. Die 2. Version ist auf die Wolken abgeglichen.

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Wunschkonzert

Vorab: Diesen Beitrag schreibe ich am 22. Juli 2009. Warum mit anderem Datum hier veröffentlicht? Na ganz einfach. Fotos veröffentliche ich immer unter dem Aufnahmedatum, nur dass sich die Bearbeitung bei meinen privaten und beruflichen Reisen immer etwas hinzieht.

Da lade ich eben den Beitrag zu Velburg hoch, da landet ein Knüppel zwischen meinen Beinen – ich meine in meinem Postfach. Erst denke ich: Wie jetzt? Ist Dein Chef 14 Stunden zu spät dran? Der wollte mir doch heute morgen beim Sporttest einen Knüppel zwischen die Beine werfen. Nein, es war Mara. Der Knüppel eher ein Stöckchen oder auch sowas wie ein Schneeball. Wie auch immer, dann will ich auch mal 3 Wünsche zum besten geben.

1. Fernweh. Jammern wir doch mal wieder auf hohem Niveau: Ich will die Welt sehen und noch viele Reportage-Fotos machen. O.K. Freitag geht es Richtung Foto-Segel-Tour über die Kanalinseln und in Mexiko war ich dieses Jahr auch schon. Aber um noch mal auf den Knüppel meines Chefs zu kommen: Ich musste heute morgen einen Sporttest machen, weil ich dienstlich ins Ausland möchte, was eher nicht im Interesse meines Chefs liegt. (An sich freut es mich ja, dass er nicht sagt: „Hau bloß ab! Brauchst Du noch eine Fahrkarte?“) Wie auch immer. Er ist im Urlaub und hat keinen Knüppel geworfen, also hab ich in den 12 Minuten nicht nur die geforderten 2.250 m sondern sogar 2.400 m geschafft! (Es darf gratuliert werden!) Ein weitere Schritt Richtung Ausland.

2. People-Fotografie. Da starte ich doch bei der Gelegenheit gleich mal den Aufruf: Wer hat Lust, sich mal auf TfP-Basis von mir ablichten zu lassen. Nutze dafür bitte einfach das Kontakt-Formular. Nebenbei: Eileen hat das auch so gemacht. Ergebnis waren 2 Shootings.

3. Neue Kamera. Da hab ich mich doch endlich entschlossen richtig viel Geld in die Hand zu nehmen und mir die neue Canon EOS 5D Mark II zu kaufen (im Kit mit dem 24-105) und dann hat das niemand auf Lager. Will hoffen, dass sie noch bis Freitag Mittag kommt!

So das waren meine Foto-Wünsche! Dann werf ich mal weiter zu Jürgen (und verweigere mich der Zahl 3).

Morgenspaziergang durchs verschneite Leipzig

Da mein Auto immer noch unter Schnee begraben zu sein schien, ging es den 3. Tag in Folge zu Fuß ins Büro. (Ein wenig stolz schwingt in der Aussage schon mit 😉 )

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Dabei begegnete ich folgendem Kameraden, der offensichtlich draußen übernachtet hatte. Ich hatte absolutes Verständnis, dass er sich mit Alkohol aufgewärmt hat:

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