Ein Luxusabend in Pogradec – Hotel 1 Maji und Fish Taverna Ladi

Albanien ist nicht nur ein sehr gastfreundliches Land. Es ist darüber hinaus aus unserer Sicht noch sehr preiswert… Nach den positiven Erfahrungen der letzten Tage entschlossen wir uns, noch eine letzte Nacht in Albanien zu verbringen – die dritte, obwohl eigentlich nur eine – maximal zwei – geplant waren.

Wir kehrten also zum Ohridsee zurück. Dieses Mal ans südliche Ende und auch kurz vor Mazedonien. Wir fanden das Hotel 1 Maji, das sich gerade vom Drei-Sterne-Hotel zum Vier-Sterne-Hotel entwickelt. Die Etagen zwei und drei haben schon Vier-Sterne-Niveau und die Dusche ist einfach mal ein Traum. Das ganze für zwei Personen incl. Frühstück für gerade mal 4000 ALL so knapp 30 €.

Dann gings zum Strandspziergang.

2015 04 28 9929

2015 04 28 9927 2015 04 28 9933

2015 04 28 9935

2015 04 28 9940 2015 04 28 9992

2015 04 28 9941 2015 04 28 9944

2015 04 28 9994

2015 04 28 9945 2015 04 28 9949

2015 04 28 9947

2015 04 28 9995

2015 04 28 9999

Nach einem Spaziergang an der Promenade entschieden wir uns, in die „Fish Taverna Ladi“ einzukehren. (Kurz vorm stadtseitigen Ende der Promenade.) Von der Frische unserer Ohridforelle konnten wir uns vor der Bestellung überzeugen und dann kam sie auf den Holzkohlegrill. Wenn ich Fisch lobe, heißt das was. Verdammt lecker. Nebenbei konnten wir beobachten, dass einer der Betreiber gelegentlich mit dem Fahrrad losfuhr und frischen Nachschub holte – sei es Brot oder auch Gemüse für den Salat. Auf Frische legen die „Jungs“ offensichtlich großen Wert! 🙂 Wie auch immer. Am Ende war mir mal wieder nach etwas Süßem – was es auf der Karte nicht gab. Also fragte ich einfach nach. Kaum hatte ich meinen Wunsch geäußert, verschwand unser Kellner mit dem Fahrrad und kam mit einem sehr leckeren gekühlten Kuchen wieder…. Highly recommendable.

Selce e Poshtme – Grajdishta e Selcës së Poshtëme

Selce e Poshtme oder wie auch immer man es im Deutschen schreiben mag, ist heute ein Dorf in den Hügeln/Bergen Albaniens. Es ist aber das Ziel unserer heutigen Tour, denn dort verstecken sich Fürstengräber, wie wir irgendwo gelesen hatten. Ein Blick auf die Karte und es wird schnell klar, dass es nicht so einfach zu finden sein würde…. Aber vor Ort waren wir schneller da, als gedacht…. Hier mal ein Teil des Dorfes:

2015 04 27 9574

2015 04 27 9573

Von der Möglichkeit zu parken kann man in etwa diese Wand erkennen:

2015 04 27 9595-HDR

2015 04 27 9589-HDR 2015 04 27 9592-HDR

Da wir sowieso nicht viel vorhatten, sind wir dann noch auf den Hügel rauf und fanden Reste einer Siedlung…

2015 04 27 9605 2015 04 27 9641

… nach ca.einer Stunde wollten wir aufbrechen, aber vor uns stand ein Einheimischer, der uns ein wenig herumführen wollte. Ein wenig überrascht zögerten wir erst, erfuhren dann aber, dass er hier mal als Ausgräber unter einem italienischen Professor gearbeitet hatte. Er sprach einfaches Italienisch. Womit Ron gut umgehen konnte, aber auch ich verstand große Teile. Die Siedlung auf dem Hügel ist helenistischen Ursprungs. Die Gräber gehören zu Fürsten und Königen, die teilweise mit Alexander dem Großen in den Krieg gezogen waren… Vor allem zeigte uns Kudret Baci auch Gräber, die wir irgendwie übersehen hatten…

2015 04 27 9621 2015 04 27 9654-HDR

2015 04 27 9628

2015 04 27 9657-HDR 2015 04 27 9660-HDR

2015 04 27 9673-HDR

Das faszinierende: Alles frei zugänglich und wir schienen die einigen Besucher heute zu sein. Leider konnten wir die Telefonnummer von Kudret Baci nicht herausfinden – Das Display seines Telefons war leider kaputt. Aber mit dem Namen kann man ihn vieleicht auch finden…

2015 04 27 9685 2015 04 27 9794

2015 04 27 9696

Unterwegs im östlichen Albanien

Von Lin aus sollte es heute über die Königsgräber von Selce e Poshtme (eigener Beitrag) und Maliq nach Korce gehen… Dieser Beitrag soll einfach einen Eindruck vermitteln, was wir so zu sehen bekommen haben…

2015 04 27 9548

Autos sind irgendwie wichtig. Aber bei den Straßenverhältnissen gehen sie gelegentlich kaputt und werden wohl häufig schmutzig. Jedenfalls sind wir an vielen Autowaschanlagen vorbei gekommen.Obwohl. Waschanlagen sind es nun wahrlich nicht. Handwäsche. Die „luftbefeuchtenden“ Wasserschläuche sind dabei reine Werbung… Unserem Vorsatz, den Mietwagen möglichst dreckig wieder abzugeben, sind wir aber treu geblieben…

2015 04 27 9552

Die zweite Schlange, die wir auf dieser Reise zu sehen bekamen (also unsere erste in Albanien) huschte nicht so schnell davon, wie die erste. Etwas Leben steckte aber schon noch in ihr…

2015 04 27 9777 2015 04 27 9779

2015 04 27 9560

Erstes Highlight / erster Stopp des Tages: eine alte Steinbrücke. Diese wird offenbar immernoch genutzt – auch für Fahrzeuge. Vermutlich aber maximal Traktoren. Wir haben uns mit unserem SUV nicht daran versucht.

2015 04 27 9560 IMG 1678

2015 04 27 9565 2015 04 27 9783

2015 04 27 9790

2015 04 27 9787

Landwirtschaft hat in Albanien noch sehr sehr viel mit Handarbeit zu tun. Hilfs- und Transportmittel sind überwiegend noch immer Esel, Maultier und Pferd…

2015 04 27 9694

2015 04 27 9709

2015 04 27 9710

Nach unserem Besuch an den Königsgräbern… In Hochstimmung diese gefunden zu haben… Kamen wir schnell an den Punkt, wo wir zunächst erstmal stehen blieben… Und uns mal ganz in Ruhe die Brücke anschauten, über die wir nun fahren sollten….

2015 04 27 9711

2015 04 27 9713 2015 04 27 9718

2015 04 27 9720

2015 04 27 9724 2015 04 27 9731

2015 04 27 9736 2015 04 27 9746

Die Dame verscheucht gerade mittels Steinwurf hungrige Hühner…

2015 04 27 9739

Die Arbeitsverteilung ist für unsere Augen ungewohnt: Er schaut ihr bei der Feldarbeit zu. In Albenien nicht nur einmal beobachtet.

2015 04 27 9802

2015 04 27 9804

2015 04 27 9750 2015 04 27 9811

Lin – Lini

2015 04 26 9475

Unsere erste Station war Lin. Wir sind also einfach ein Stück am Ohridsee entlang gefahren. Einen Geldautomaten hatten wir bis hierher nicht gesehen. (Bargeld hätten wir direkt an der Grenze tauschen können. Wir entschlossen uns, das „Problem“ einfach zu lösen. Wir quartierten uns im einzigen Hotel des Ortes ein und klärten, dass wir in Euro zahlen können. Und dann sind wir erstmal im Hotel Mittagessen gegangen!

2015 04 26 9380 2015 04 26 9479

Anschließend gings zum Dorfspaziergang. Eigentlich wollten wir dabei die alte Basilika finden…

2015 04 26 9483 2015 04 26 9485 2015 04 26 9494

2015 04 26 9488

2015 04 26 9502 2015 04 26 9385

Zum Ende des Dorfes hin wurde die Straße – besser der Weg – immer schmaler…

2015 04 26 9387

Dort am Ende der Halbinsel fanden wir dann Gärten/Felder…

2015 04 26 9390 2015 04 26 9514 2015 04 26 9514 IMG 1558a

2015 04 26 9506

Da wir aber die alte Basilika nicht fanden, drehten wir wieder um.

2015 04 26 9394 2015 04 26 9529

2015 04 26 9530

2015 04 26 9396 2015 04 26 9403

Zurück am Hotel fragten wir den Hoteleigentümer. Anfangs waren wir uns garnicht sicher, ob er von der gleichen Kirche redete wie wir. Aber dann nahmen wir einfach sein Angebot an, dass uns sein Sohn führen sollte. Er organisierte dann auch den Schlüsselverwalter. (Ohne kommt man nicht ins Gelände.) Der Weg führte uns übrigens hinauf auf den „Kamm“ der Halbinsel.

2015 04 26 9407

Den Rückweg gestalteten wir anders.

2015 04 26 9397

2015 04 26 9414

2015 04 26 9416 2015 04 26 9422

Nebenbei: Der Blick zum Hotel:

2015 04 26 9536 2015 04 26 9425

2015 04 26 9428

Nebenbei erfuhren wir, dass das Dorf ursprümglich auf der anderen Seite der Halbinsel gelegen hatte. Da dann aber der Spiegel des Sees anstieg, wurde es verlegt.

2015 04 26 9431

2015 04 26 9433

Ein kleiner Bunker wurde inzwischen zur Kapelle umfunktioniert:

2015 04 26 9441-HDR

2015 04 26 9444

Ein gelungener Abendspaziergang…. Zum Schluss noch zwei Fotos vom nächsten Morgen – Blick aus dem Hotel sozusagen…

2015 04 27 9545 2015 04 27 9547

Willkommen in Albanien – Bunker

Nach unserem Kurzausflug nach Albanien vor ein paar Tagen wollten wir nun etwas länger bleiben. Kaum ist man in Albanien begrüßen einen die Bunker. Wenig einladend. Mit leicht mulmigen Gefühl sind wir nun wieder in Albanien- mit dem Plan ein, maximal zwei Nächte dort zu bleiben…

Als erstes wollten wir uns die Bunker etwas näher anschauen. Wie wir so über den Hügel latschen treffen wir ein Pärchen in dessen Auto – ich sag mal – nach deren Schäferstündchen an. Auf ein Foto davon habe ich verzichtet. Aber zwei Bunkerfotos hab ich für Euch.

2015 04 26 9370 2015 04 26 9371

Aber soviel sei an der Stelle schonmal verraten: Albanien ist weit gastlicher, als es die ganzen Bunker vermuten lassen!

Markt in Tuzi und ein Spaziergang nach Albanien

Nachdem wir gestern beim Versuch die Albanische Grenze zu erreichen, gescheitert waren, wollten wir es heute nördlich des Skutarisees noch einmal versuchen. Auf dem Weg dorthin fiehl uns der Markt in Tuzi auf. Und da ich Märkte liebe…:

2012 06 03 1571a 2012 06 03 1573a

Wie gesagt: Erstes Ziel war eigentlich Albanien. Der Skutarisee hat sowohl einen montenegrinischen als auch einen albanischen Teil. Gestern hatten wir es am Südufer probiert – heute am Nordufer. Die Europastraße (neu gebaut mit europäischen Mitteln) auf der Nordseite des Sees brachte uns zum Grenzübergang. Da wir unsern Mietwagen nicht mit nach Albanien nehmen durften schlenderten wir zu Fuß über die Grenze. Mehrfach wurde uns eine Taxifahrt angeboten. Das Zollamt…

2012 06 03 1580a 2012 06 03 1584a

…und der idyllische Ausblick vom Zollamt. 4 Kontrollen und 4 Stempel später waren wir zurück in Montenegro. Wer uns für ein wenig bekloppt hält…

2012 06 03 1590a