Stausee Piva und Staumauer

Nach der Überquerung des Sedlo-Passes, kamen wir nach Piva.

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Erstes Ziel war das Kloster Piva. Von außen fast unscheinbar. Innen: wunderbare Fresken… Nix für mich zum Fotografieren – aber es lohnt sich ein Blick hinein. An den Baustellenampeln haben wir dann nochmal mitbekommen, dass Ampelfarben eher als Empfehlung verstanden werden…

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Wir sind dann der Route Richtung Staumauer / Bosnien gefolgt. Eine Tunnelroute. Sehr spannend. Leider kann man an der schmalen unübersichtlichen Uferstraße schlecht für längere Fotostopps stehenbleiben. So hab ich nur ein halbwegs gutes Tunnelfoto für Euch…

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Sonderlich breit erscheint der Stausee nicht. Aber wir hatten ja schon eine Ahnung, wie die Täler in der Gegend aufgebaut sind. Die Staumauer hat dennoch beeindruckt:

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Sedlo Pass

Von Zabljak ging es ziemlich zügig hinauf in die Berge zum Sedlo-Pass. Zügig auch bezüglich des Windes, der dazu auch noch recht frisch war. Dafür war es sonnig und der Pass entschädigte mit einer tollen Aussicht.

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Die beiden folgenden Fotos sind um die gleiche Uhrzeit entstanden. Das mit bewölktem Himmel aber am Vortag. Ich finde es schon spannend zu sehen, wie das Wetter doch die Fotos beeinflusst, wie man aber auch mit einem Schritt nach links das Foto verändern kann…

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Das folgende Foto ist (offensichtlich) auch noch vom Vortag…

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Passtraße:

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Diese Dreierserie entstand von einem Punkt aus. Auch die Motive lagen max. 100 Meter voneinander entfernt. Das letzte zeigt den Zaunschnellbau…

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Ein Stück weiter standen wir schon wieder im Schnee…

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Nach dem Pass – aber noch in der Hochebene fanden wir ein einsames Café. Recht schnell stellten wir aber fest, dass es garnicht so einsam war, denn man traf sich dort zur Mittagspause und auch zwei französische Radler fanden sich ein. Insgesamt aber mehr als entspannend.

Wandern im Durmitor Nationalpark

Unser heutiger Plan war eine ausgedehnte Bergwanderung. Ziel sollte der Meded-Pass sein. Los gings am Crno Jezero (See).

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Erstes Zwischenziel war die angepriesene Tito-Höhle, wo sich gleichnamiger Marschall 10 Tage versteckt hielt. Die Höhle erwies sich als Felsvorsprung. Anschließend suchten wir vergebens Wasserfälle. Wir fanden nur die Schilder. Noch weniger fanden wir vom Weg zum Meded-Pass.

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Wir wollten uns schon mit der Runde um den See zufrieden geben….

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doch dann bogen wir einfach mal nach links oben ab und schlugen uns auf einem markierten aber nicht sonderlich ausgebauten Weg nach oben…

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…bis über die Baumgrenze und fanden neben einer wunderbaren Aussicht…

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…auch noch Schnee:

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Über die Berge zogen überraschend schnell und viele Wolken auf, sodass wir zügig den Rückweg angetreten haben. Ein wenig Regen haben wir dennoch abbekommen.

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Entlang der Tara bis zm Eco Village Podgora

Nach unserem langen Spaziergang um den “Biogradska Jezero” machten wir kurz Halt in Mojkowac. Irgendwie landeten wir auf dem Markt und hatten schneller Käse gekauft, als wie schauen konnten – natürlich deutlich zu viel. Noch etwas Weißbrot dazu und dann haben wir uns ein gemütliches Plätzchen mit Aussicht ´für ein Picknick gesucht:

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Dann ging es weiter der Tara entlang:

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Gelegentlich wird einem die Nützlichkeit von Leitplanken bewusst… Irgendwann kamen wir zur Brücke über die Tara:

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(Ausblick von der Brücke)

… wo wir aber Richtung Zabljak abbogen. In der Nähe von Zabljak gibt es das Eco Village Podgora, dass wir uns auch nochmal anschauten…

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In unserer Unterkunft trafen wir auf ein sypathisches Österreichisches Ehepaar und so gab es Rotwein, Käse und interessante Gespräche…

Nationalpark Biogradska Gora – Montenegro

Heute geht’s auf Wanderschaft. In diesem NP (3 € / pP) ist der Wald praktisch unberührt. Der See „Biogradska Jezero“ lädt auf eine Rundtour ein.

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Hier hat ein Rotkehlchen extra für mich gepost. 😉

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Laut Reiseführer dauert die Wanderung (4,5 km) 1,5 Stunden. Da wir aber jeden Seitenweg erforschen und unser traditionelles Kirschfrühstück (die Kirschkerne haben wir natürlich wieder eingepackt) am Seeufer eingenommen haben, sind wir deutlich länger unterwegs.

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Fluss und Kloster Moraca

Wir folgten der Moraca Richtung Norden. Das zweite Foto ist ein Suchfoto: Finde die Autos!

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Wer die Canyons beeindruckend findet, sollte sich die Fotos der folgenden Tage anschauen. Aber wir waren auch schonmal beeindruckt. Zum Fluss gehört auch ein gleichnamiges Kloster. Die Fresken sind wie so oft wunderbar anzuschauen – aber kein Fotomotiv für René. Ihr müsst Euch also mit der Außenansicht begnügen.

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Verkehrskontrollen gehören auf dem Balkan zum Alltag. Für uns ging es weiter nach Norden bis wir die Tara erreichten. Ein gleichnamiges Motel bot uns unterschlupf für die Nacht.

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Podgorica

Unser Weg führte uns weiter in die Montenegrinische Hauptstadt. Zunächst kommt man an recht unschönen und etwas herunter gekommen wirkenden Wohnblocks vorbei.

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Ich hab das nicht weiter dokumentiert…

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Unser erstes Ziel war das alte türkische / moslemische Viertel. Einziges optisches Highlight ist ein freistehender Turm (Suhat-Kula-Turm) dessen Bedeutung sich uns leider nicht erschloss. Der Spaziergang durch die Gassen war nett – mehr aber auch nicht. In einem Park nahe der Ribnica genossen wir mal wieder Kirschen, die wir zuvor auf dem Markt in Tuzi gekauft hatten.

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Entlang der Flüsse schauten wir uns die Brücken der Stadt an. Am lauschigsten war mit Sicherheit die Altstadtbrücke, in deren Nähe die Ribnika in die Moraca mündet.

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Wirklich fotografisch lohnenswert ist Podgorica nicht. Nach einem kurzen Mittagessen ging es weiter Richtung Norden.

Markt in Tuzi und ein Spaziergang nach Albanien

Nachdem wir gestern beim Versuch die Albanische Grenze zu erreichen, gescheitert waren, wollten wir es heute nördlich des Skutarisees noch einmal versuchen. Auf dem Weg dorthin fiehl uns der Markt in Tuzi auf. Und da ich Märkte liebe…:

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Wie gesagt: Erstes Ziel war eigentlich Albanien. Der Skutarisee hat sowohl einen montenegrinischen als auch einen albanischen Teil. Gestern hatten wir es am Südufer probiert – heute am Nordufer. Die Europastraße (neu gebaut mit europäischen Mitteln) auf der Nordseite des Sees brachte uns zum Grenzübergang. Da wir unsern Mietwagen nicht mit nach Albanien nehmen durften schlenderten wir zu Fuß über die Grenze. Mehrfach wurde uns eine Taxifahrt angeboten. Das Zollamt…

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…und der idyllische Ausblick vom Zollamt. 4 Kontrollen und 4 Stempel später waren wir zurück in Montenegro. Wer uns für ein wenig bekloppt hält…

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Skutarisee – Skadar Lake

Über die einsame Klosterroute ging entlang des Sees weiter Richtung Virpazar. Auf einer lauschigen Bank unter uralten Bäumen genossen wir dann unsere Kirschen.

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In Virpazar waren wir dann plötzlich wieder inmitten von Touristen. Ich fand den Fußballplatz ausreichend bewässert… 😉 Aber aus dem Touristentrubel mussten wir erstmal raus. Im folgenden Panorama erkennt man, wie klein Virpazar eigentlich ist. Es ist aber ganz eindeutig das touristische Zentrum des riesigen Sees. Aber es liegt nunmal an der Schnellstraße von der Küste zur Hauptstadt.

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Wir sind dann am späten Nachmittag auf eine individuellen Bootstour über den Skutarisee gegangen.

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Die Ursprungsversion dieses Beitrages entstand beim Abendessen. Für mich gibt es „Steak Karadjordje“.

+382-67-599823

unterwegs im Hinterland des südlichen Montenegros – Grenzgebiet zu Albanien

Auch dieser Morgen begann in Suotore mit einem zünftigen Hamburger-Frühstück. Sehr Lecker in der Kneipe an der Ecke. Heutiges Tagesziel ist der Skutarisee. Aber wir nutzen natürlich nicht die Schnellstraße sondern eher die Nebenstraßen. Sehr schnell wird einem die Nähe zum Orient bewusst:

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Auf dem Weg nutzten wir die Chance, frische Kirschen zu kaufen. Unser Versuch, ein halbes Kilogramm zu erwerben endete mit dem Kauf von 2 kg. Bei einem Preis von 1 € / kg aber überhaupt kein Problem.

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Mal ein Blick über die Ebene… Häufig begenet man Menschen, die ein oder 2 Kühe die Straße entlang treiben oder auch ein paar Schafe. Leider lässt sich das schwierig einfangen, wenn man selbst Auto fährt…

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Ein Blick auf Friedhöfe ist immer interessant. Hier mal ein Kleiner am Wegesrand. Wir sind eindeutig in der Nähe zu Albanien. Erste Station am Skutarisee war Ostros nahe der albanischen Grenze. Unser Versuch, diese zu erreichen scheiterte an geografischen Möglichkeiten. Nicht jede Straße, die auf der Karte eingezeichnet ist, nimmt man auch als solche wahr, wenn man dafürsteht.

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