Urlaubsbericht Ukraine verschwunden?

Nein. Keine Sorge. Die Beiträge und Kommentare sind nur vorübergehend ins Jahr 2006 datiert, damit hier die Fotobeiträge oben stehen.

Derzeit überarbeite ich genau den Bereich. Will heißen, allmählich kommen die Beiträge wieder ins Jahr 2008.

19.11.2008 Endlich! Die Fotos aus der Ukraine sind aufgearbeitet. Nun komme ich meinem Ziel endlich näher: Bis zum Jahreswechsel will ich den Blog wieder on time haben. Aber es sind ja dienstreisearme Zeiten angesagt.  Allerdings auch einiges an Fotoprojekten.

😉

Heimflug

Der Abreisetag. Aber Abflug erst 15:00 Uhr.

Aus unerfindlichen Gründen konnte ich in dem Hotel nie lange schlafen. Also kurz nach 7 zum Meer schlapfen (da kamen mir merkwürdig viele Menschen entgegen) um dann festzustellen: Nicht nur Deutsche besetzen Liegen mit Handtüchern (wirklich! So viele Deutsche waren nicht im Hotel, wie da schon Handtücher da waren…) kurz Schwimmen anschließend Duschen und zum Frühstück. Kurz nach 10:00 Uhr Auschecken und zum Flughafen…

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Rückflug wieder über Riga. Geplanter Aufenthalt: 50 Minuten. Verspätung des Fliegers: 30 Minuten. Hetzen durch Flughafen (Die Passkontrolle nach Einreise ins Schengen-Gebiet leuchtete mir ja ein, aber noch mal eie komplette Sicherheitskontrolle… Also noch mal fast nackig machen? Dann hatten wir noch keine Boarding Karte. Wozu ich die noch am Gate ausgestellt bekommen muss, leuchtet mich nicht ein. Aber hey. Wenn die wollen… Ankunft Berlin (kurz nach 7 Deutscher Zeit) Irgendwie wurden es immer weniger Leute am Gepäckband. Und die verbliebenen Gesichter kamen mir irgendwie so bekannt vor. Alle samt waren mit mir durch den Rigaer Flughafen gehetzt. Machen wir es kurz: Mein Gepäck ist noch in Riga. Mal schauen, wann es ankommt…

Bootsausflug und Ai-Petri

Mein letzter Tag auf der Krim also bin ich erst noch mal an die Promenade…

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Das 2. Foto zeigt Polizisten. Eigentlich kein klassisches Fotomotiv. Aber hier versteckt sich der Hinweis auf die autonome Republik Krim, die sich ganz gern von der Ukraine lossagen und zur Russland hinwenden würde…

Einmal an der Promenade bot sich eine kleine Bootstour an. Standardziel: Schwalbennest:

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Dann wollte ich zum Ai-Petri. Hab mir extra Zeit gelassen, damit ich nicht zum höchsten Sonnenstand am Mittag dort ankomme. Leider hatte ich die Wartezeiten an der Seilbahn unterschätzt…

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Auch dort oben gab es jede Menge Foto-Accessoires… Zum Thema: Greifvögel: Also ich halte das für Tierquälerei, was da gemacht wird. Hab beobachtet, wie einer der Vögel mit Feuerzeugbenzin betäubt wurde…

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Sudak

So dann will ich noch mal ein Lebenszeichen von mir geben…

Also der Plan war: Sudak und Nowy Swet. In letzterem Ort wird der berühmte Krim-Sekt gemacht…

Allerdings sind die beiden Orte ziemlich weit von Jalta entfernt. So 3 1/2 Stunden mit dem Bus… Also hatte ich mir gestern schon ein Busticket für 07:00 Uhr gekauft. Das hieß also kurz vor 6 aufstehen und mit dem Taxi zum Busbahnhof fahren. Unterwegs wurde mir klar, dass ich meine EC-Karte vergessen hatte und meine Hrywna fast alle waren. Na zum Glück hatte ich noch 100 Dollar und 50 Euro eingesteckt… Warum das so spannend ist? Naja, ich hatte noch kein Rückfahrtticket. (Das kauft hier niemand. Man kauft es immer, direkt wenn man angekommen ist.) Nur viel mir ein, dass heute ja Freitag ist… Und Taxi würde teuer werden…)

Anyway. Wir erreichten Aluschta. Na da war ich schon mal und nach einer kurzen Pause und ein paar zugestiegenen Fahrgästen ging es weiter. Etwas später qietschte irgenswas am Bus merkwürdig. Nach der nächsten Kurve hielt der Fahrer auch an und fummelte irgendwie am Vorderrad rum. (Also dass es das Vorderrad war, konnte ich zu dem Zeitpunkt nur vermuten…) Dann stand der Fahrer auf und weitete seinen Gürtel um dann weiter rumzufummeln. Wenige Minuten später ging es weiter. Ein Stück den Hügel rauf auf einen „Parkplatz“. Wo wir erneut anhielten und eigentlich alle ausstiegen. Ja es war das Vorderrad und irgendeine schwarze Flüssigkeit war auf der Felge. Es sah aus, als würde es länger dauern… Also schnell 2-3 Landschaftsfotos gemacht (aus dem fahrenden Bus werden die nicht sooo gut.) und dann war da zu meinem Glück ein Imbiss, denn gefrühstückt hatt ich im Hotel auch nicht…

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Zwischenzeitlich hatte eine Marschrutka angehalten und der Fahrer half unserem. Als ich aufgegessen hatte, ging es auch weiter.

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In Sudak angekommen, musste ich erst mal feststellen, dass ich noch nicht wirklich in Sudak war. Der Busbahnhof war etwas abseits. Na gut zum unteren Teil des Busbahnhofs, wo die lokalen Marschrutkas fahren. (Aber vorher noch ein Rückfahrtticket für 15:40 Uhr gelöst – also ca. 5 Stunden Zeit.) Da fuhr eine nach Nowy Swet. Also nix wie rein. Unterwegs sah ich dann die Festungsanlage, von der ich gelesen hatte. Also nix wie raus und zur Festung. (auf dem Weg noch schnell die 50 Euro umgetauscht) Dort angekommen musste ich feststellen, dass dort ein Festival mit Liveshows stattfand (Also eine jener Unterhaltungen, in der ich 3 Worte sagte und mein Gegenüber mal wieder ausschweifend erzählte. Ich bin zu höflich, um nach jedem 3. Satz zu unterbrechen… Und hier kann sich niemand kurz fassen.)

Der Angriff auf die Burg fand auch sofort statt. Ein Fest für den Hobbyfotografen. Die Festung ist ziemlich groß und es war viel los, sodass ich beschloss, einfach meine Zeit dort zu verbringen. Wein hab ich sowohl in der Toskana , als auch in der Pfalz gesehen und fotografiert.

[Ursprünglicher Text: In der Burg, hab sogar ich mich hinreißen lassen, meine Kamera einem wildfremden in die Handzudrücken, um ein Erinnerungsfoto von mir zu machen. Wie es dazu kam? Ihr dürft raten, oder auf die Fotos warten (wird aber eine Weile dauern, da ich ja noch sehr viel aufzuarbeiten habe.) Ein kleiner Tipp: Es war keine Kanone (meine üblichen Beweisfotos.)]

Also die Story der Life-Show lässt sich relativ einfach beschreiben:

Der örtliche Herrscher bekommt Tributzahlungen. Unter anderem eine Sklavin, die sich in sein Herz tanzt. Sie mag ihn offensichtlich auch. Allerdings verliebt sich auch ein anderer Fürst in sie und verschleppt sie.

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Also wird dessen Burg belagert und die Truppen kämpfen:

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Natürlich kommt es zum showdown zwischen den Haupthelden, die nur einer überlebt:

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Allerdings gilt eine Lebensweisheit auch hier: Wenn sich zwei streiten freut sich der dritte: 😉

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Anschließend hab ich mir die Festung ein wenig genauer angeschaut:

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Auch hier gab es überall historische Klamotten zum mieten und es wurde gepost ohne Ende:

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Dann hab ich mich weiter umgeschaut:

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Schließlich bin ich mehr zufällig ins Lager der Darsteller gestolpert. Hier ein ein paar müde Krieger:

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Es gab auch eine Bühne, auf der es z.B. Tanzshows gab.

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Noch ein paar Werkstätten:

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Irgendwie fand ich allerdings nicht alle Darsteller zum Thema passend gekleidet:

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irgendwann wurde es mir dann doch zu gefährlich und ich bin zum Ausgang, wo ich noch ein T-Shirt kaufte. (Übrigens kam bei den Verhandlungen ganz schnell jemand an, der Englisch sprach und übersetzte. Hilfsbereit sind die Leute echt.) Die Reaktion des Verkäufers (er küsste das Geld) irritierte mich zwar, aber der Preis war echt nicht überhöht.

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Mit der Marschrutka ging es pünklich zum Busbahnhof… Dort noch schnell einen Hot Dog und 2 Fotos geschossen und ab in den Bus.

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Auf der Krim kontrolliert jemand vom Busunternehmen, ob alle da sind (na ich denke, es wird eher der Fahrer kontrolliert, dass er niemanden auf eigene Rechnung mitnimmt.) Wir mussten auf ein paar Mädels und den dazugehörigen Hahn kurz warten…

Ein paar Fotos vom Weg:

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Die Fahrt zog sich etwas hin… Dann kamen wir an dem Parkplatz, auf dem wir unseren unfreiwilligen Zwischenstopp auf dem hinweg hatten. Ich grinste in mich hinein, als eine Frau von der Nachbarbank etwas zum Fahrer rief. Also es war nicht das übliche (wo diejenige aussteigen will). soviel war klar. Ich verstand nur “девушка” (djewuschka) was laut Wörterbuch „Fräulein“ heißt. Hier kann man damit so ziemlich jede Frau so bezeichnen und rufen (z.B. Kellnerinnen und Schaffnerinnen). Der Tonfall und die kurze Antwort des Fahrers sagte mir: Irgendjemanden ist durch die Kurvenfahrt schlecht geworden. Ein paar Meter später hielten wir an und eines von den Mädels, die zu spät gekommen waren, stieg aus… Als sie wieder eingestiegen war, sah sie irgendwie „entleert“ aus… Der Fahrer ningelte, parkte kurz um und der fordere Teil des Busses stieg aus. Nun wurde mir klar, warum umgeparkt wurde. Der Bus stand nun vorn rechts nach unten und mit Besen und viel Wasser (dass nun ablaufen konnte) wurde geputzt…

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[ursprüngliches Ende: So und nun sitze ich in Jalta im Internetcafe… Und mach mich jetzt mal Richtung Hotel!!!!!!!!]

Alupka und das Schwalbennest

Alupka ist vor allem für den Herrensitz und den Park den sich Fürst Woronzow erbauen ließ bekannt. Nicht zu verkennen: Der englische Einfluss war nicht zu übersehen:

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Auf dem Rückweg nach Jalta schaute ich noch beim Wahrzeichen der Krim vorbei: dem Schwalbennest:

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Dieses Mini-Schloss ist heute ein Restaurant und ein klassisches Touristenziel.

Sewastopol

Nach dem wenig erfolgreichen Versuch am Vortag, mal eben nach Sudak zu kommen, entschied ich mich, eine geführte Tour zu buchen. Allerdings war gerade keine deutsche Reisegruppe im Hotel und keine deutsche oder englische Tour zu bekommen… Also hab ich eine russische Tour gebucht (von der ich kein Wort verstanden habe…)

Zunächst hielt der Bus mal unterhalb einer Kirche und mir wurde schlagartig klar, dass ich für diesen Tag Pauschaltourist war.:

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Erstes Ziel in Sewastopol: Das Panorama (Motiv: Verteidigung der Stadt während des Krimkrieges):

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Nach dem Besuch musste ich feststellen, dass unsere Führerin sehr gutes Deutsch sprach. Half mir zwar nicht viel, aber ich hab mal ihre Visitenkarte. Sie würde wohl auch Privatunterkünfte und kleine Führungen organisieren. Wer bedarf an der Email-Adresse oder Telefonnummer hat, kann sich ja mal melden.

Das nächste Ziel war eine Hafenrundfahrt durch den Hafen der Schwarzmeerflotte:

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Leider blieb im Anschluss recht wenig Zeit, sodass wir nur eine kuze Stadtrundfahrt machen konnten. Sewastopol ist sehr reizvoll. Sollte es mich noch auf die Krim verschlagen, werd ich da sicher 1-2 Tage bleiben…

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Im Anschluss ging es in ein kleines Dorf. Wie ich leider etwas spät mitbekam, war dort der U-Boot-Hafen… Naja, wir (wie sich herausstellte war auch ein Australier mit in der Gruppe) haben sehr lecker gespeist und einen kurzen Bummel durch die Ortschaft gemacht. Auch den Ort sollte ich mir irgendwann noch näher anschauen… Heute liegen neben den Kriegsschiffen in dem Hafen auch Yachten.

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Aluschta

Dieser Tag würde nicht zu den Sternstunden meines Urlaubs zählen. Eigentliches Ziel des Tages war Sudak und Feodossija. Aber irgendwie hatte ich mir das zu einfach vorgestellt. Vom Hotel zum Busbahnhof. Aber der Transferbus fuhr nicht all zu oft und so landete ich zwar in Aluschta, was ja in der richtigen Richtung lag, aber mir wurde sehr schnell klar, dass ich es nicht mehr großartig weit bringen würde… So oft fahren die Busse dann doch nicht überland und es war schon quasi Mittag. Also hab ich mir Aluschta angeschaut.

Ach ja. Was ich an dieser Stelle erwähnen sollte. Der Marschrutkafahrer, der mich nach Aluschta gebracht hatte, bemühte sich sehr darum, dass ich noch weiter komme. Hat mir den erklärt, wo ich mich hinwenden soll etc. Fand ich sehr nett, denn seine Aufgabe war ja eigentlich schon längst erfüllt.

Aluschta selbst hab ich als recht gemütlichen Ferienort empfunden – im Vergleich zu Jalta. Außer die Strandpromenade. Die hatte was von Disneyland.

Zurück bin ich mit dem O-Bus. Eine sehr gemütliche Fahrt. Allerdings gibt es offensichtlich überall Deppen/ Egoisten, die sich erst mal auf 4 Plätzen ausbreiten müssen.

Zum Überfluss hab ich irgendwie alle Fotos von dem Tag verloren.

Jalta

Nach diesem kurzen Strandausflug machte ich mich daran, vom Hotel in die Stadt zu kommen. Also zur Rezeption. (Zu meiner Entspannung sprach man dort ganz gut Englisch.) Da erzählte man mir was von Minibus. (Meine Vermutung, dass es sich um eine Marschrutka handelt, wurde bestätigt.) Also zum Fuße des Hotels. Dort traf ich erst mal ein paar Schwaben. Nichts gegen einen Plausch auf Deutsch. Aber in der Marschrutka hätte ich mich lieber nicht so laut unterhalten. Ich mag nicht als Touri auffallen (sagt einer, der ständig eine Kamera mit sich rumschleppt.)

Also im Zentrum Jaltas angekommen habe ich mich dem klassischen Sightseeing gewidmet.

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Freundlich begrüßt wurde ich jedenfalls:

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Dann bin ich zum Liwadija-Palast (Zarenpalast), wo 1945 die Jaltakonferenz stattfand. Führungen waren mal wieder nur auf Russisch zu haben. Bezahlen musste man sie, ob man nun teilnehmen wollte, oder nicht.

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(Nein, dass ist keine Darstellerin. Da dort alle fotogeil sind, kann man an allen Ecken irgendwelche Klamotten, Tiere oder sonstigen Krams ausleihen um „besondere Fotos“ zu machen.) Dann bin ich ein Stück den Zarenpfad entlang gewandert. Da war zu meiner Überraschung fast nichts los, bis mir auf diesem Spazierweg Mopeds entegegen kamen:

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Zurück an der Promenade:

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Das mit den historischen Kleidern zum Ausleihen hatte ich schon erwähnt, oder? 😉

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Ankunft auf der Krim

Eigentlich hatte mir Flora das schon im Zug von Kiew nach Kriwoj Rog erklärt: Kurz vor der Ankunft werden die Toiletten abgesperrt. Naja, aber ich hatte das vergessen. Als ich dann vor der verschlossenen Toilette stand, schloss mir die Zugbegleiterin doch noch mal auf. Also scheine ich nicht all zu großen Blödsinn auf Russisch erzählt zu haben. Insgesamt muss ich sagen, habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Bahn in der Ukraine gemacht.

Der Zug kam um 05:40 Uhr in Simferopol an. Am Bahnhof wollte ich rausbekommen, von wo die Busse nach Jalta fahren. Aber ich landete an irgendeinem Schalter und bekam eine maulige Antwort. Etwas irritiert, weil ich (übernächtigt wie ich war) grad nicht mit meinem Russisch klar kam, landete ich bei den Taxis. Gefragt, wo ich hin wollte, antwortete ich Jalta. Ein kurzes „Wie viel?“ wurde mit 100 HRN beantwortet. Also ungefähr 13 Euro. Wenn man bedenkt, dass die Strecke über 50 km lang ist ein sehr angemessener Preis und ich war wenigstens gleich im Hotel. Der Preis erklärte sich auch recht schnell. Am Taxi warteten schon 2Fahrgäste, die dann auch noch in Aluschta ausstiegen.

Hier erste Eindrücke von der Krim (wesentlich hügeliger als der Großteil der Ukraine):

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Zum 2. Foto: Eigentlich braucht man kein Hotel vorbuchen. An der Straße stehen ständig Leute, die einem eine Unterkunft in allen Preisklassen vermitteln wollen. Es folgt ein Blick aus meinem (1.) Hotelzimmer:

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Eine grobe Schätzung ergab, dass mein Hotel über 1000 Zimmer haben musste. Naja ein Urlauber-Schließfach halt. Aber was solls. Erst mal Richtung Strand. Da es noch sehr früh war, war da noch nichts los (eigentlich hätte ich ein Frühstück vertragen, aber das war ja erst für den nächsten Morgen gebucht). Zum Strand gelangt man über einen Fahrstuhl. Eine neue Erfahrung für mich. Aber was soll´s.

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Mit dem Zug durch die Ukraine

Von Kriwoj Rog aus ging es also mit dem Zug Richtung Krim. Da es dieses mal schon am späten Nachmittag los ging, hatte ich noch genug Licht, um ein paar Fotos zu machen. Trotzdem ist die Qualität nicht Spitze – aus dem fahrenden Zug halt. Also genießt einfach ein paar Eindrücke aus einem riesigen Land:

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Ab und an hielten wir noch an ein paar Bahnhöfen. Die Wagons waren auch nicht alle für eine Richtung bestimmt. Also wurde auch mal an- und abgekoppelt (was insbesondere in der Nacht nicht zum besseren Schlafen verhalf).

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