Warmly Welcome Back Home

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36 Stunden nach dem Verlassen des Hotels in Sydney war ich dann in meinem Heimatdorf. Dazwischen lagen 2 Flüge, ein dreistündiger Stopover in KL und etwas Spaß mit dem deutschen Zoll.

Vielen Dank für´s Abholen in Gotha an meine Eltern und für diesen Empfang an meine Nichte, Neffen, Schwägerin und Bruder.

Von Neuseeland nach Australien

Zeit, die nächste Phase der Reise einzuläuten.
Re:Start ist ja ein Schlagwort in Christchurch.

Wäsche habe ich gestern gewaschen. Heute ist Packen angesagt. Done. Nach über zwei Monaten ging es mal wieder zum Friseur. Irgendwie wollte ich den halben Tag noch nutzen.

Auf mit dem Mietwagen zum Flughafen. Als ich so zwischen den ganzen Mietwagenfirmen stehe und Omega nicht finde, fällt es mir dann auch wieder ein. Die Dame in Auckland hatte irgendwas dazu gesagt. Immer gut, wenn man Telefonnummern speichert. Kurzer Anruf. 3 km entfernt. Sie wollte mich auf den Vertrag verweisen um die Adresse zu finden. Neee. Sag einfach. Hat sie auch. Also dort hin. Immer gut, wenn es bei Mietwagenrückgabe regnet. Der Check viel kurz aus. Dann brachte mich der Shuttle zum Flughafen.

23,2 kg. So schwer war mein Rucksack noch nie. 23 kg. War inkludiert. Noch zuckte die Dame nicht. Dann wollte sie das Handgepäck wiegen. Öhmmm. Ja. 13 kg. 7 wollte sie mir zugestehen. (Angeblich Sicherheit, wenn es jemanden auf den Kopf fällt. ) Der Rest ins aufgegebene Gepäck. (Dann natürlich zu bzahlendes Übergepäck.) Als ob in dem Rucksack noch was reinpassen würde… Hab erstmal beide Kameras um mich gehängt. Immer noch zu schwer. Eigentlich hätte die Dame mich zum Umpacken gern weggeschickt. Aber ich dachte nicht dran. Besser man erhöht ihren Leidensdruck parallel. Erhöht die Kompromissbereitschaft. Hab dann den Hefter in den großen Rucksack gequetscht und angefangen, Kabel in die Jackentaschen zu verteilen. Ihre Geduld neigte sich dem Ende. Da kam noch die Frage, ob ich auch nicht die Kameras wieder einpacken würde. Nein. Nie. Bei 7,5 kg gab sie auf und warnte mich, dass ich mit dem Operator Probleme bekommen könnte.

Hab dann in Ruhe abseits noch Akkus und Festplatten masseoptimiert in die Taschen verteilt. Sicherheit. Und nun sitze ich mit meinen Kameras auf dem Schoß im Flieger. Irre..

Ein Teil der Passagiere bekam was zu essen. Ich nicht. Kein Problem. Muss eh noch meine Restbestände an Müsliriegeln vernichten, bevor ich einen Herzinfarkt beim australischen Beamten auslöse.

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Die Situation am Airport in Melbourne lässt sich kurz beschreiben: Personalmangel.

Dennoch: reichte ein Kreuz bei „war mit meinen Schuhen in der Wildniss“ locker aus, um kontrollwürdig zu sein. Da meine Schuhe aber sauber waren, ging es recht zügig für mich.

Abschließender Besuch in Christchurch

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Ihr erinnert Euch vielleicht an meine ungewöhnliche Einkaufstour in Auckland? Ich hatte Briefmarken beschafft. Naja. Ich hab sie Ewigkeiten mit mir rumgeschleppt. Aber Briefmarken sind irgendwie landesbezogen. Also wurde es Zeit, ein Briefmarkenpuzzle zu lösen und die alle auf die Forderseite des Briefumschlages zu bekommen.

Das mit den Blumen in den Pylonen hab ich nicht verstanden. Zum Teil sind es sogar frische Blumen. Würde ja auf Andenken an die Erdbebenopfer tippen. Aber ich hab das nicht nur in Christchurch gesehen.

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Ach ja: Wer eine gute preiswerte Unterkunft in Christchurch sucht, kann sich bei mir melden. Kann da eine Empfehlung aussprechen und einen Kontakt machen.

Moeraki Boulders – oder warum Licht und Brennweite so wichtig sind

Bei meiner Ankunft auf dem Parkplatz war mein erster Gedanke: „Da haben sie Dich aber gründlich verscheißert!“: 😉

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Es bedurfte einiger Geduld um ein Foto halbwegs ohne Touristen hinzubekommen.

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Und auch dabei hilft manchmal ein kleiner Schritt zur Seite.

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Manchmal sind aber Touris auch dem Bild zuträglich: 😉

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Das wa also mein Nachmittagsbesuch in der Haupt-Touri-Zeit mit praller Sonne. Ich zeige Euch dann gleich mal, wie ein anderes Licht am Abend und am Morgen die Szene verändert. Aber zunächst einmal eine Serie zum Thema: Brennweite ist Gestaltungsmittel und nicht zur Wegersparnis da: Gleiches Motiv – unterschiedliche Standorte und Brennweiten:

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So dann aber noch ein paar Stimmungsfotos vom Abend:

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Irgendwie wollte ich noch einen anderen Blickwinkel haben. Im Nachinein war das eine blöde Idee: die ankommenden Wellen verursachten ausreichend Erschütterungen um das Foto zu versauen.

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Am nächsten Morgen war ich zum Sonnenaufgang auch wieder da. Nur der Sonnenaufgang fiel fast aus…

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Lange weiße Wolke

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Einen tieferen Sinn macht siese Fotozusammenstellung eigentlich nicht. Sind alle auf dem Weg von Dunedin nach Norden entstanden. Aber Dann will ich mal etwas zum Besten geben, was zu jedem Bericht aus Neuseeland gehört: Der Maori-Name für Neuseeland (Aotearoa) heißt Land der langen weißen Wolke. (War wohl so, als die ersten ankamen. Und irgendwie passt das grad zum Foto 😉 )

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