Tagesausflug nach Straßburg

Ich bin ja eher selten in Frankreich. Von daher bot es sich an, einen Sonntagsausflug nach von der Pfalz nach Straßburg zu machen. Das Wetter war zwar nicht ideal… Hier ein paar Impressionen:

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Fand ich einfach klasse, wie die junge – ansonsten spärlich bekleidete – Dame hier mit einer warmen mütze versorgt worden war.

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Auf jeden Fall sind die Gassen in Straßburg sehr sehenswert.

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Abschied von der Zephyr

Es war Zeit Abschied zu nehmen. Zum einen musste die Abrechnung gemacht werden. Also Striche zählen (Essen war im Reisepreis enthalten – Getränke haben wir über eine Strichliste abgerechnet.)

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Dann brachten wir unser Gepäck an Deck bzw. ins Auto. Anschließend hieß es Decken und Kopfkissen abziehen. Kissen neu beziehen und alles aussaugen.

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Anschließen hielt Arno die Dankesrede für unseren Maat Ulle.

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Gertje las noch das Ergebnis langer lyrischer Bemühungen der Nacht zuvor vor: Unseren Gästebucheintrag. Anschließend dirigierte Gerd den „Kosakenchor“ und dessen Abschlusslied…

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Ich muss sagen, diese Tour habe ich hauptsächlich wegen der Fotografie gemacht und weil mich die Kanalinseln interessierten. Im Nachhinein war aber auch das Segeln ein eigenes Erlebnis, dass ich nicht missen möchte. Wer es auch einmal probieren möchte (und auf einem solchen Großsegler ist das kein Problem), dem empfehle ich einen Blick auf www.zephyrcharter.nl

Nach dem allgemeinen Abschied ging es mit dem Auto zurück nach Deutschland. Bis Köln wieder gemeinsam mit Sonja und Eckhard. Ich möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass diese Mautstationen auf französischen Autobahnen echt nervig sind. An diesem Samstag war die Hölle los und an jeder Mautstation standen wir eine Viertelstunde an.

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Von Köln aus ging es zu meinen Eltern, wo ich 10 Minuten vor Mitternacht – also vor meinem Geburtstag – eintraf. An echtes „Reinfeiern“ war nicht zu denken. Nach der Strecke war mir eher nach schlafen…

Rückkehr nach Cherbourg

Nach einem langen Tag auf See liefen wir in den Hafen ein. Du erinnerst Dich: Man kann nur 2 mal am Tag ein- oder auslaufen, sonst fehlt das Wasser…

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Von den Bewohnern der Stadt wurden wir auch herzlich empfangen.

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Als wir unserem Liegeplatz näherten, verfinsterte sich meine Laune, denn der Bürgermeister von Cherbourg ist der Meinung, dass man Parkverbotsschilder auch 24 Stunden vor In-Kraft-Treten aufstellen kann. Seine weitere Idee: Ein Radrennen. 65 mal um das Hafenbecken. Und wo mein Auto stand – und das völlig legal, weil offizieller Parkplatz – war Start und Ziel-Einfahrt. So war denn mein Auto nicht mehr da. Nebenbei: Jan´s Auto (der Schiffseigner) auch nicht. So weit so gut – oder auch schlecht. Zum Glück spricht Barbara perfekt Französisch. Also sind wir mit Ihr zu Polizeistation – wo mir dann fast die Halsschlagader explodierte. Dieser französische Vordruck beinhaltet keine Anhörung, wie wir sie verstehen. Nein, da wird einfach im Vordruck ein Schuldanerkenntnis eingebaut. Ohne Wahlmöglichkeit. Also Rechtsstaat ist was anderes. Aber die Polizistin war sehr nett. (Um hier mal was Positives zu schreiben.) Der Satz wurde gestrichen und handschriftlich ersetzt. Mit dem passenden Wisch durften wir dann den Abschlepper suchen. Gerd hat uns gefahren, aber wir mussten nach dem Weg fragen. Inzwischen war ich wieder auf Normalpuls, also fotobereit:

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115 € später hatte ich meinen Golf wieder. Zurück am Schiff, wurde ein Lokaljournalist auf uns aufmerksam, dem wir die ganze Geschichte schilderten. (Also Barbara natürlich.) Dann begann das Radrennen und ich probierte mal die Blitzsynchronisation auf den 2. Verschlussvorhang.

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Am Abend war wieder Fotos sortieren angesagt. Natürlich wurden auch Fotos ausgetauscht.

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Die letzten beiden Fotos sind von Sonja.

Nachtaufnahmen in Cherbourg

Wegen das großen Tidenhubs kann man nur 2 Mal täglich aus dem Hafen auslaufen. Wir hatten uns gegen 4:00 Uhr morgens entschieden und uns auf Nachmittag geeinigt. Also konnten wir auch den ersten Abend mit ersten Fotoexperimenten verbringen. Folgendes Experiment hat mir Arno gezeigt.

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Die Szene hat Peter Fremuth festgehalten. Von ihm stammt auch das wunderbare Blaue-Stunde-Foto unseres Schiffes.

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Dann hab ich mal die Lichtstimmung für 2 Portraits genutzt…

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Nebenbei: es handelt sich um Frau bzw. Tochter der oben Genannten.

going aboard

Nachdem wir uns die Stadt angeschaut hatten, war es Zeit, an Bord zu gehen. Gerd hatte schon eingekauft und so ging es erst mal ans Beladen – Schließlich wollten wir ja alle eine Woche was Essen und Trinken…

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Das 4. Foto ist bereits im Schiff entstanden. Nach dem Beladen wurden die Kajüten verteilt. Anschließend: Vorstellungsrunde an Deck. Gerd hat gleich Fotos von jedem gemacht. Aber nicht nur Gerd. Auch Michael. Als ich ihn dann etwas später schon mal ablichten wollte, zeigte er sich noch etwas schüchtern 😉

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Fotos: 1-3 by Sonja; 4 + 7 by Albert.