Auf den Straßen Odessas mit den Fahrrädern

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Odessa ist keine Kleinstadt. So zeigt sie sich auch mit vielen Facetten in den Straßen. Wir haben für die Erkundung Fahrräder gemietet. Es hat sich als absolut richtig erwiesen, die Mountainbikes und nicht die Citybikes zu nehmen. Zum Einen geht es von der Stadt zum Starnd doch ein ganzes Stück runter (und hinterher wieder hoch)… Zum Anderen gibt es keine Radwege. Die Fußwege sind breit also kann man drauf fahren. Aber sie sind auch sehr hoch. Man muss dann die „Minirampen“ die wohl eher für Kinderwagen gedacht sind nehmen. Ein Mountainbike ist da die richtige Wahl. Wir haben bei viliki.ua Filiale Pushkins’ka (Puschkinstraße) gemietet und waren sehr zufrieden. Nach einem Schloss mussten wir extra fragen,haben wir aber auch bekommen – mit der Belehrung, es nicht über Nacht außerhalb der Wohnung zu lassen und dass wir für den Verlust der Räder haften. (Hat nun nicht überrascht.)

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Morgendliche Ankunft in Odessa

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Nach einer Nacht im Zug ab Kiew kamen wir morgens in Odessa an. Odessa ist klassisches Urlaubsziel viele Ukrainer. Kultur, Strand und Party lässt sich hier finden. So sollte man sich auch emotional ein wenig auf die Ankunft einstellen. Bereits auf dem Bahnsteig werden einem nicht nur Taxis sondernauch Ferienwohnungen/Unterkünfte etc. aktiv angeboten…

Wir hatten unsere Ferienwohnung aber schon vorgebucht und nahmen ein Uber-Taxi. Das hat schlicht den Vorteil,dass man die Zieladresse digital eingibt und die Kommunikation mit dem Fahrer so nicht von Sprachkenntnissen abhängt. Auch minimiert man so die Gefahr als Tourist übers Ohr gehauen zu werden. Abrechnung erfolgt ja über die App. Uns ist durchaus klar, dass Uber in der Kritik steht, die Fahrer auszubeuten. Mit der konkreten Situation in der Ukraine haben wir uns nicht befasst, sondern Trinkgeld zwischen 30 und 60 Prozent des Fahrpreises während der Reise gegeben.

Obwohl wir zu früh an der Unterkunft waren, durften wir gleich in die Ferienwohnung. Dann ging es erstmal frühstücken.

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Abschied aus Kiew – Bahnhofsräumung

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Nun heißt es also Abschied nehmen von Kiev… Wir waren mehr als rechtzeitig am Bahnhof… Plötzlich wurden wir von bewaffneten Kräften (mir ist bis heute nicht ganz klar, ob das alles Hoheitsträger oder auch Security-Leute waren. Waren jedenfalls verschiedene Uniformen und vollautomatische Waffen dabei.) Eine brauchbare Info zu Ursache und Dauer gab es nicht.

Am verstörendsten war allerdings das Unterarm-Tattoo eines Uniformierten. Auf Deutsch in alter Schriftart stand dort „jedem das seine“. Es fällt schwer, da keinen Bezug zum KZ Buchenwald zu sehen…

Irgendwann fanden wir einen Weg zum Gleis, der nicht durch das Bahnhofsgebäude ging. So kamen wir pünktlich zum Zug in Richtung Odessa…

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Wir hatten uns für diese Fahrt die Luxusklasse gegönnt… 😉