Wiang Kum Kam

Nach dem Kauf zweier Tickets für den Folgetag ging es per Tuktuk nach Wiang Kum Kam. Dort sollten uns jede Menge „alte Steine“ sprich Ruinen erwarten. Der Tuktukfahrer fragte noch, ob wir wirklich nur die Hinfahrt buchen wollten…

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Zwischen den alten Stätten sind ganz normale Ortsteile… von daher…

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In dem Bereich gibt es durchaus auch aktive Tempel. Eigentlich logisch, da ja auch Menschen dort wohnen. 😉

Als wir dort durch den Ruinenbereich durch waren, machten wir uns eigentlich auf die Suche nach einem Transportmittel. Wir fanden aber erstmal eine kleine Garküche an einer Kreuzung, in der man eher überrascht war, dass Touristen einkehrten. Ein Einheimischer, der da zufällig gerade zum Essen war, übersetzte für uns.

Anschließend fanden wir einen größeren Parkplatz und eine Information, bei der man Pferdewagentouren durch die Ruinen buchen kann. Allerdings kein Transportmittel Richtung Chang Mai Innenstadt. Irgendwann tauchte ein Sammeltukuk mit einer chinesischen Familie auf, die es offensichtlich für den Tag gemietet hatte. Der Fahrer meinte: In einer Stunde ginge es zurück in die Stadt. Dann könnten wir mit… Blieb uns nichts anderes übrig, denn auch in der Stunde kam nichts anderes vorbei…

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Erzengelkloster bei Prizren

Das Kloster hatten wir eigentlich gar nicht auf dem Schirm. Ich kann nicht mal mehr genau sagen, warum wir auf der anderen Seite der Straße überhaupt angehalten hatten. Zuerst erregte auch ein altes Fahrzeug unsere Aufmerksamkeit. Erst dann bemerkten wir die alten Mauern.

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Neugierig beschlossen wir, einfach mal näher ran zu gehen und zu prüfen, wie nah wir  kämen. Natürlich mit dem notwendigen Respekt. Ziemlich unerwartet stand ein Polizist vor uns und fragte uns nach unseren Papieren. Ich begann bereits, mich umzuschauen, ob wir irgendwelche versteckten militärischen Anlagen über sehen hätten. Aber dem war nicht so. Mit zwei deutschen Pässen lies er uns weiter schauen (wir hatten uns innerlich bereits darauf eingestellt, den Rückzug anzutreten.)

Aber da das i.O. schien, bewegten wir uns in die Klosteranlage. Der erste Mann, der auf uns zu trat, zog sich schnell wieder zurück, als er erkannte, dass wir keine gemeinsame Sprache hatten. Aber er hatte das Wort „mosche“ verwendet. Also schien alles i.O. zu sein. Er schickte uns seinen „Kollegen“ (Mönche), der Englisch sprach. Und so erfuhren wir, dass die Kirchen schon vor mehreren hundert Jahren zerstört wurden. Es war aber bereits Baustahl vorhanden und man wartete nur auf die Baugenehmigung um wieder eine Kirche aufbauen zu können. Wir bekamen also eine Klosterführung.

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Wir wurden sogar in eines der bestehenden Gebäude eingeladen um uns den Gebetsraum anzuschauen. Ich bekam sogar die ausdrückliche Erlaubnis zu fotografieren – ungewöhnlich. Bei der Geschichte zum nächsten Foto stockte uns dann aber der Atem. Nachdem die Nato die serbische Staatsmacht vertrieben hatte, zerstörten Albaner in einer Racheaktion die bestehenden Wohngebäude des Klosters und töteten den letzten dagebliebenen Mönch. Er wurde zunächst ohne Kopf aufgefunden. Den Kopf fand man ca. ein Jahr später.

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Sveti Naum

Sveti Naum ist nicht nur der Heilige Naum sondern auch das gleichnamige Kloster im gleichnamigen Ort – direkt am Ohridsee gelegen. Übrigens hatten uns die beiden Zöllnerinnen, die uns am Grenzübergang (der heißt auch Sveti Naum) kontrolliert hatten, am Ende einer denkwürdigen Kontrolle den Besuch im Kloster empfohlen.

Eintritt kostet der Besuch nicht. Aber Gebühren für den Parkplatz… Und dann muss man erstmal an den touristischen Verkaufsständen vorbei. Aber gleich danach wird es lauschig…

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Dann fanden wir auch gleich noch den Zufluss zum Ohridsee – den Abfluss hatten wir ja vor ein paar Tagen in Struga gesehen…

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