Oybin – place to avoid

Eigentlich ist das Zittauer Gebrige eine recht pitoreske Ecke und so wollte ich einen gemütlichen Tag in der Gegend verbringen und ein paar Fotos machen.

Dass zu diesem Zeitpunkt Straßenbauarbeiten im Ort Zeit raubte – geschenkt. Dass die Beschilderung für einen nicht ortkundigen nicht als hilfreich empfunden wurde (so sie da gewesen sein sollte)- geschenkt. Dass mich dann der „Gebirgsexpress“ für ca. ne Viertelstunde zuparkte, sodass ich nicht wie geplant wenden konnte – also weder vor noch zurück kam – kann ich ertragen. Hab ja Zeit – bin ja Tourist. Endlich nen Platz gefunden, wo ich das Auto zumindest mal abparken konnte um mich zu orientieren… Jupp. War da grad nicht sonderlich erlaubt, aber die Lokalkraft wurde extra dorthin verwiesen und parkte auch da. In dem Moment fauchte mich der selbe Gebirgsexpressfahrer, der mich gerade noch zugeparkt hatte, an, dass ich da nicht stehen bleiben könne – ich würde ihn behindern. Wohl gemerkt, nachdem er bereits vorbei gefahren war ohne auch nur die Geschwindigkeit zu verringern. Als ich mir auch nur traute, im (noch) ruhigem Tonfall etwas zu erwidern, drohte er mir sofort damit, dass Ordnungsamt zu informieren. Ich bin ja selten fassungslos. Aber in diesem Fall war mir klar, dass ich hier nicht einen Cent Umsatz machen werde und definitiv nicht wieder kommen werde. Gastfreundlichkeit geht anders.

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Amzici – Sonnenuntergang und Sonnenaufgang in den Bergen beim Uvac National Reserve

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Nova Varos ist relativ touristisch und daher für serbische Verhältnisse teuer. Wir entschieden uns für eine Unterkunft unweit in den Bergen – in Amzici (Holiday home Amzici). Offenbar ein Haus, dessen Nutzer irgendwann mal ausgezogen sind und die Kinder (o.ä.) vermieten es nun so. Ein spannender und scheinbar authentischer Einblick ins Land. Die ersten drei Fotos sind vom Abend unserer Ankunft. Die nun folgenden von einem Morgen:

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etno selo bogut – Etno-Dorf Bogut

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Eher zufällig landeten wir im Etno Selo Bogut, nachdem mir Vrnjacka Banja irgendwie zu voll und touristisch war. Aus unseren geplanten zwei Nächten hier wurden dann drei – so wohl haben wir uns gefühlt. Äußerst ruhig gelegen. Mit einer Badestelle im Fluss gleich um die Ecke. Aber mit Auto kann man die Klöster in der Nähe locker als Ausflug machen. Das Essen ist mehr als lecker. (Entgegen unserer Gewohnheiten hatten wir Halbpension.) Der Betreiber und seine Mutter waren sehr freundlich und hilfsbereit. (Beide sprechen fließend französich – er auch Englisch.)