Zweiter Flug meines Kurztripps ans andere Ende der Welt – KUL – AKL

Den Tag hab ich mehr oder weniger vertrödelt – aber sehr angenehm mit Peo geschwatzt.

Natürlich war ich auch in KL überpünktlich am Airport. Da unser Fahrer vom Vortag die Annahme meiner restlichen Barmittel als Spritgeld verweigerte, musste ich es also am Flughafen auf den Kopf hauen. So kam es zu einer kleinen Inkonsequenz. Nach Tagen voller asiatischer lukullischer Genüsse landete ich bei Burger King. Aber zumindest konnte ich dabei schmunzen: Neben mir bestellte ein indischer Familienvater… „Three Whopper without meet and one chickenburger with meet.“ Innerliches Kopfschütteln meinerseits. Ich meine: Volles Verständnis, dass sie kein Rindfleisch essen wollen. Aber warum dann zu BK? Da waren doch noch einige Alternativen rundherum. Anyway.

Die restliche Zeit nutzte ich dann, um am Blog zu arbeiten. WLAN war ja da.

Nun sitze ich also im Flieger nach Neuseeland. Erstes größeres Ziel meines Kurztripps. Keine Sorge – ich schreibe nicht online. Dafür gibt es ein offline-Programm. Ich lass Euch dann später teilhaben.

Das Einreiseformular ist schon ausgefüllt. Ehrlich wie ich bin, hab ich natürlich angegeben, dass ich ein Zelt dabei habe. Und bei der Frage: „Haben sie Gegenstände dabei, die vielleicht Verboten und Beschränkungen unterliegen könnten, wie Medizin, Drogen oder Waffen“ hab ich „yes“ angekreuzt. Na klar hab ich mein Nasenspray genauso dabei wie Kopfschmerztabletten etc. Hab vorsichtshalber mal Medizin unterstrichen. Aber falls Ihr diesen Beitrag lest, haben die mich zumindest nicht inhaftiert. (Oder der Folgebeitrag berichtet von diesem Erlebnis. 😉 )

Aber an der Stelle muss ich mal Danke sagen. An Katja und Franzi.

Katja (eine Freundin aus Leipzig, die schonmal ein knappes Jahr in Australien war) dafür, dass sie mir ein Glücksbändchen bebastelt hat. Ich trage das tatsächlich. Obwohl ich seit mindestens 10 Jahen nicht mal eine Uhr trage – geschweige denn anderen Schmuck. Und bisher steht meine Reise ja durchaus unter einem guten Stern.

Franzi arbeitet im Reisebüro und hat mir die Flüge gebucht und ohne weitere Rücksprache die Sitze reserviert. Sie muss mir irgendwann mal erklären, wie sie das hinbekommen hat. In einem praktisch ausgebuchtem Flugzeug den Sitz zu reservieren, dessen Nebenplatz frei geblieben ist. Freue mich also auf den bestmöglichsten Komfort, den man für eine Nacht in der Touristenklasse erhoffen kann.

Aber vorher sollte es erstmal was zu essen geben. Da in der Maschine aber voller Inder ist, gibt´s jede Menge Sonderwünsche. Muss gerade an Ron denken. Der hatte mir ja geraten, lieber Vegatrisch oder Koscher zu bestellen um früher an mein Essen zu kommen. Aber Dank Whopper und Hochzeitsei hab ich eigentlich noch gar keinen Hunger.

Wer sich jetzt fragt, was ein Hochzeitsei ist, dem empfehle ich die Lektüre meiner letzten Blogbeiträge zu meinem Aufenthalt in Malaysia. 😉

Ron Du hattest verdammt noch mal Recht. Es gab nur noch Fisch. Flugzeugfisch dürfte mich nicht glücklich machen. Aber ich probier es mal.

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