Kiew – obere Stadt und Podil

Man verzeihe mir, wenn ich mal etwas ungewöhnlich transskipiere… Wie auch immer. Erste Amtshandlung nach der Ankunft am Goldenen Tor war: Kwas trinken! Lecker. (erstes Foto: Goldenes Tor mit Kwas-Fass)

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Dann ging es zu einer Tour durch die obere Stadt. Zuerst zur Sophien-Kathedrale…

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dann zum Michaelskloster mit den Goldenen Dächern

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Natürlich an der St. Andreas Kirche und dem Andreas-Abstieg vorbei:

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Nach der Tour durch die obere Stadt hab ich mir etwas zu Essen gesucht. Da gab es einen Laden, der warb mit Ukrainischer Küche und es war auch viel los… Also rein ins Getümmel! Der große Vorteil: Man konnte mit Tablett bewaffnet auf alles zeigen, was man essen wollte. Ich muss sagen: Hab mich offensichtlich gut geschlagen. Jedenfalls hat es geschmeckt!

Anschließend ging es in den Stadtteil Podil. Weniger Touristisch, aber auch sehr interessant. Das Flora-Kloster sei erwähnt. Als ich auch eine Stelle fotografieren wollte, die nicht zum Vorzeigen gedacht war (verfallenes Haus) wurde ich von einer Nonne freundlich angesprochen. Auf Ukrainisch. Vermute ich mal. Sie wies mich auf den Restaurator hin. Viel mehr hab ich nicht verstanden. Außer natürlich die Bitte, da nicht weiter zu fotografieren. Na wenn ich so lieb gebeten werde…

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Direkt neben dem Flora-Kloster gibt es ein Interessantes Apotheken-Museum. Kirchenbauten sind immer ein guter Platz zum Betteln. So auch dort. Bei den Leuten auf dem Foto war zumindest die Stimmung gut…

Zwischendurch bin ich an einer Markthalle vorbei gekommen. Nach meiner Einschätzung typisch für Osteuropa: Drinnen die offiziellen Stände und davor verkaufen ein paar Privatleute, was sie so im Garten gezüchtet haben.

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Irgendwann zwischendurch habe ich mich mal wieder in Hinterhöfen rumgedrückt (und ab und an mal den Auslöser gedrückt. 😉

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Anschliessend gab es noch mal Kwas am Goldenen Tor (Mußte noch mal hin, weil der Sonnenstand am Morgen zu ungünstig fuer’s Foto war. Rein bin ich wieder nicht gekommen. Diesmal zu spät. (Früh war ich vor den Öffnungszeiten da.)

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Da sich direkt am goldenen Tor eine U-Bahn-Station befindet, kommen da ständig Leute vorbei. Also ein idealer Platz für Kleinhändler.

Anschliessend ging es in die Metro. Wer glaubt, der Leipziger Weihnachtsmarkt sei am Wochenende Gruppenkuscheln, dem Empfehle ich mal eine U-Bahnfahrt zur Rush-Jour in Kiew. Und die Zuege fahren jede Minute.

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Das 2. Foto zeigt übrigens das Einzige, was einem Linienplan Nähe kommt. Wer hier erklären kann, wie man den lesen soll, bekommt wieder ein Bier. (Ja, die Aufgabe ist etwas komplizierter. Aber das letzte mal gab es Beschwerden, es wäre zu einfach gewesen…

So noch ein paar Dämmerungs-/ Nachtfotos:

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So und nun sitze ich im Internet-Cafe… (bezieht sich auf ursprüngliche Fassung.)

2 Gedanken zu “Kiew – obere Stadt und Podil

  1. Hoelle betrifft mich leider wahrscheinlich eher.

    Die Schilder Fotografieren verboten sind hier leider recht haeufig. Aber das bisher beste Verbotsschildt betraf Weihnachtsbaeume in der Kiewer U-Bahn.

  2. zur Problematik „Gruppenkuscheln“:
    Wenn ich mich recht entsinne, kannst du da gerade nicht wählerisch sein. * :O) *

    Gut für dich, dass du der Weisung der Nonne gefolgt bis – schließlich kam das von ganz oben.

    (Stelle mir gerade vor, wie deinet wegen am Himmelstor ein Schild montiert wird- FOTOGRAFIEREN VERBOTEN !!!
    (Zur Sicherheit bestimmt auch an der Hölle! )

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